Lilit Hakobyan kommt mit „After Luck“ in die Eisfabrik
Lilit Hakobyan ist dem Hannoveraner Publikum bestens bekannt – viele Jahre war sie als Tänzerin im Staatsballett Hannover unter der Leitung von Jörg Mannes und Marco Goecke auf der Bühne zu erleben. Nun kehrt sie als Choreografin in die Eisfabrik zurück und präsentiert mit „After Luck“ ihre neueste Arbeit.
Mit ihrem Stück „Luck“ überzeugte sie im vergangenen Jahr beim Internationalen Wettbewerb für Choreografie der Ballett Gesellschaft Hannover und wurde gleich mit drei Produktionspreisen ausgezeichnet – für das Theater Linz, das Theater Chemnitz und die Eisfabrik Hannover. Darüber hinaus lud Marco Goecke sie ein, für einen Doppelabend am Theater Basel eine neue Choreografie zu entwickeln.
Für die Produktion in der Eisfabrik führt Lilit Hakobyan ihr preisgekröntes Wettbewerbsstück weiter und eröffnet mit „After Luck“ ein neues Kapitel ihrer choreografischen Auseinandersetzung. „After Luck“ lädt das Publikum ein, die vielschichtige und wandelbare Natur menschlicher Beziehungen zu erkunden. Manche Begegnungen hinterlassen tiefe Spuren, andere verändern sich mit der Zeit – und doch bleiben sie Teil unserer persönlichen Geschichte.
Gemeinsam mit den Tänzer*innen Keren Leiman, Conal Francis Martin und Louis Steinmetz entwickelt Hakobyan eine ebenso persönliche wie berührende Choreografie. Eigene Erfahrungen sowie die langjährige gemeinsame Arbeitsgeschichte der Künstler*innen bilden dabei den emotionalen Ausgangspunkt dieser neuen Produktion.
Bereits vor der Premiere am 25. September lädt die Eisfabrik am 17. September um 18.30 Uhr zu einer offenen Probe ein. Im Anschluss gibt Lilit Hakobyan in einem Publikumsgespräch Einblicke in ihre Arbeitsweise, spricht über ihre bisherigen Erfolge und erzählt von den Ideen und Zielen, die ihre künstlerische Arbeit prägen.