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CHOREOGRAPHENWETTBEWERB

Das war der 25. Internationaler Wettbewerb für Choreographen Hannover am 23. und 24. April 2011
(ein kurzer Rückblick)

Seit nunmehr 25 Jahren gibt es ihn, den Internationalen Wettbewerb für Choreographen Hannover. In diesen 25 Jahren ist er zu einem unübersehbaren Faktor in der nationalen und internationalen Tanzlandschaft geworden. Die Internationalität sowohl der Choreographen als auch der Juroren belegen den hohen Stellenwert, den dieser bundesweit einmalige Wettbewerb inzwischen auf internationalem Niveau genießt. Und, weil man sich ungern selbst lobt, ein Zitat: "This is the most interesting, well organised, progressive choreographic competition in central europe with an international reputation. It is a privilege to have been part of this renowned competition, a platform of artistic exchanges. The support of the Ballett Gesellschaft Hannover for the world of dance is paramount!" Richard Wherlock Wir hoffen mit diesem Wettbewerb auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Förderung des choreographischen Nachwuchses leisten zu können.
In diesem Jahr hatten sich so viele Choreographen wie noch nie beworben. Knapp 170 Bewerbungen sichtete die Vorjury Ed Wubbe, künstlerischer Leiter des Wettbewerbs, Pierre Wyss und Jörg Mannes. Die folgenden Choreographen wurden eingeladen:

David Blazquez, engagiert: Staatsoper Hannover
Guillaume Côté, Kanada, engagiert: National Ballet of Canada
Moriel Debi, Brasilien, engagiert: Staatsoper Hannover
Gentian Doda, Albanien, freiberuflich
Noemie Ettlin, Schweiz, engagiert: Ballet National de Marseille
Timea Maday Kinga, Ungarn, freiberuflich
David Miklos Kerenyi, Ungarn, engagiert: Ungarisches National Ballett
Yevgeniy Kolesnik, Ukraine, engagiert: Royal Ballet of Flandre
Erion Kruja; Albanien, engagiert: Stadttheater Bern
Raymond Liew Jin Pin, Malaysia, Student an der Folkwang Hochschule
Or Marin, Israel, freiberuflich
Ihsan Rustem, England, engagiert: Tanz Luzerner Theater
Tom Rychetsky & Victor Konvalinka, Tschechei, engagiert: Ballet National Theatre Prague
Fang-Yu Shen, Taiwan, Student an der Folkwang Hochschule
Giuseppe Spota, Italien, engagiert: Staatstheater Wiesbaden
Ashley Wright, Australien, engagiert: Royal Ballet de Flandre
Anton Zvir, Russland, engagiert: Ballet Nationale de Marseille

Die Ballett Gesellschaft Hannover gibt mit diesem Wettbewerb jungen Choreographen die Möglichkeit, ihre Arbeiten öffentlich einer Fachjury zu präsentieren, die Vorzüge einer professionellen Bühnentechnik zu genießen und ein Forum zum Meinungsaustausch untereinander und mit dem Publikum zu finden. Als Veranstalter haben wir nur wenig Vorgaben gemacht:

Alle Teilnehmer, Choreographen und Tänzer, sollten eine professionelle Ausbildung haben. Die Choreographen dürfen nicht älter sein als 35 Jahre. Die Choreographie muss eine Dauer von 5 – 15 Minuten haben, und ein Soloballett darf nicht vom Choreographen interpretiert werden. Die Wahl der Themen und der Musik ist freigestellt. Die choreographische Arbeit muss auf einem Videoband/DVD eingereicht werden. Mit diesen nur äußerlichen Bedingungen schaffen wir die Möglichkeit, dass der Wettbewerb für jede stilistische Richtung offen ist.

Bewertungskriterien waren allein eine phantasievolle Nutzung von Raum und Zeit, die tänzerische Verwirklichung einer Idee und deren Übertragung auf die Interpreten. Die Jury bürgt mit ihrem Namen, dass sie diesen Kriterien der Bewertung gerecht wird. Die Jury entscheidet unverbindlich und unabhängig.

Die Jury 2011 setzte sich wie folgt zusammen:
- Eric Gauthier, Gauthier Dance Stuttgart
- Kiri Haardt, Universität der Künste, Bern
- Jörg Mannes, Direktor Ballett Staatsoper Hannover
- Christian Spuck, Chefchoreograph Ballett Stuttgart
- Richard Wherlock, Direktor Ballett Basel
- Pierre Wyss,
- Ed Wubbe, Direktor Scapino Ballett Rotterdam

Kritikerjury 2011
Kerstin Hergt, Hannoversche Allgemeine Zeitung
Henning Queren, Neue Presse Hannover
Katja Werner
Klaus Witzeling

Preisgelder

Das Preisgeld für die Preise 1 bis 3 betrug insg. 13.500 EUR, für den Publikumspreis 1.000 EUR. Des weiteren wurde ein Kritikerpreis in Höhe von 1.500 EUR sowie der von Ed Wubbe gestiftete Scapino-Produktionspreis vergeben. Künstlerischer Direktor des Wettbewerbs war Ed Wubbe, Direktor Scapino Ballett, Rotterdam.

Der Wettbewerb wurde in Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V. durchgeführt.

Wir danken für die Unterstützung des Wettbewerbs: Stiftung Niedersachsen, TUI-Stiftung, Stadt Hannover,